Einzelhandel

Inventur und Schwund im Einzelhandel: Warum Excel am Ende teurer ist

10. Juni 2026 · ca. 5 Min. Lesezeit

Jede Inventur zeigt die gleiche Lücke: Zwischen Soll und Ist fehlen Waren — beschädigt, abgelaufen, gestohlen oder schlicht nicht erfasst. Im Einzelhandel summiert sich das schnell auf vierstellige Beträge pro Jahr. Wer Schwund und Bruch erst am Monatsende in Excel nachpflegt, verliert die Verbindung zum Einzelfall am Regal.

Mehr zum Unterschied von Schwund und physischer Beschädigung lesen Sie im Ratgeber Bruch und Schwund trennen. Warum Tabellenkalkulation im Lager scheitert, erklären wir in EAN-Lookup statt Excel und Bruchbuch digital online.

Was geht schief ohne laufende Dokumentation von Schwund und Bruch?

  • Unvollständig: In stressigen Phasen wird nichts notiert — der Schwund fehlt in der Statistik.
  • Unleserlich: Handschrift und Flecken machen Auswertungen unmöglich.
  • Zu spät: Monats-Excel zeigt Trends nicht — Sie reagieren erst, wenn der Schaden da ist.
  • Nicht prüfbar: Bei Betriebsprüfung fehlt die Kette von Ereignissen bis zur Inventurdifferenz.

Was das Finanzamt bei Inventurdifferenzen erwartet, lesen Sie im Inventurdifferenzen buchen.

Wie erfasst man Bruch und Schwund direkt am Regal?

Ein digitales Bruchbuch am Tablet erfasst Verluste in Sekunden: EAN scannen, Menge, Bruchgrund — fertig. EK oder VK wird automatisch aus den Stammdaten bewertet. Den Scan-Ablauf zeigen wir im Praxisbericht EAN-Scan.

Mit Bruchbuch sehen Sie im Chef-Bereich sofort, welche Warengruppe und welcher Bruchgrund den meisten Verlust verursacht. Standard (9,90 €): PDF-Auswertung und Audit-Protokoll. Pro (24,90 €): CSV/XML und Fotos am Terminal. Premium (34,90 €): DATEV-EXTF und grafische Auswertungen — je Filiale.

Wie bereitet man die Inventur mit Schnellzählung und Export vor?

Laufende Buchungen reduzieren die Rest-Differenz nach der Inventur auf erklärbare Schwundposten. Für Zwischenzählungen ohne Preis bietet Bruchbuch ab Pro den Modus Schnellzählung — Details in Praxisbericht Inventur. Mehrere Standorte dokumentieren Sie getrennt — siehe Praxisbericht Filialen. Den Monatsexport an die Kanzlei erklären wir im Praxisbericht DATEV-Export.

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